In Verbindung mit dem 50 jährigen Jubiläum hat das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg (BwK) am 30.08.2008 einen Tag der offenen Tür veranstaltet.
Ein besonderes Ereignis war die Enthüllung des Denkmals für den SAR Hamburg 71. Bereits am 13.08.2008 lieferte das Lufttransportgeschwader 63 (LTG63) eine ausgemusterte Bell UH-1D an und stellte sie mit einem Bundeswehrkran, auf die zuvor errichtete Betonplattform. Speziell für diesen Zweck wurde die Maschine komplett neu lackiert und mit der bekannten orangefarbenen „SAR“ Tür ausgestattet. Das Denkmal soll an die früheren Einsätze des Hubschraubers, bei denen die Besatzungen 32 Jahre lang viele Leben in und um Hamburg gerettet haben erinnern. Gleichzeitig mahnt „Anneliese“ an den 14.02.2002. Damals verloren fünf Besatzungsmitglieder bei einem Absturz im Hamburger Stadtteil Hummelsbüttel auf tragische Weise ihr Leben.
Ein Hubschrauber mit der Luftwaffenkennung 70#78 – so wie auf der aufgestellten Maschine angebracht – flog früher tatsächlich als SAR Hamburg 71.
Der Hubschrauber entspricht nicht in allen Einzelheiten dem Original. So sind die Instrumente aus dem Cockpit ausgebaut worden. Die Scheiben sind von innen geschwärzt. Ebenso ist keine medizinische Ausstattung zu sehen.
Neben einigen Ständen, an denen man sich über Luft- und Bodenrettung sowie über die Arbeit der Bundespolizei informieren konnte, kam um ca. 12:30 Uhr der SAR81 aus Rostock Laage mit der Luftwaffenkennung 70#81. Nur kurze Zeit später kam eine weitere Bell UH-1D des LTG63 aus Hohn. Diese trug die Kennung 71#02. Im Verlauf der Veranstaltung konnten viele Besucher die beiden „Huey’s“ sowie den einsatzbereiten Christoph 29 besichtigen.
Um ca. 14:30 Uhr begann die Enthüllungszeremonie. Verschiedene Redner würdigten die lebensrettenden Einsätze der Besatzungen im Hubschrauber der Luftwaffe. In dieser Zeit haben der Leiter des BwK und einige Politiker kurze Reden gehalten. Anschließend versammelten sich alle Beteiligten um die Gedenktafel und enthüllten „Anneliese.“
Kurz vor 17:00 Uhr machte SAR81 sich wieder auf den Rückweg nach Rostock Laage. Nur kurze Zeit später flog auch die „Huey“ des LTG63 zurück nach Hohn. Beide Hubschrauber verabschiedeten sich mit einem zusätzlichen Überflug über den Landeplatz.
Anschließend wurde in einer 1½ sündigen Zeremonie, die Leitung des BwK an Oberstarzt Dr. Johannes Nakath übergeben.
Insgesamt flog SAR Hamburg 71 eine beeindruckende Zahl von mehr als 59.000 Einsätzen in über 32 Jahren.
Es gibt am Denkmal jedoch eine Sache zu beanstanden. Dem aufmerksamen Beobachter fällt dieses Detail sofort auf. Der „Not Arzt“ Schriftzug im hinteren Fenster der Schiebetür fehlt leider.